Was beherrschen Sie noch an Schulstoff, was davon haben Sie jemals verstanden und wirklich gebraucht?
An unseren Schulen herrscht Bulimie-Lernen: Lehrstoff wird ungekaut heruntergeschlungen und unverdaut wieder für Prüfungen erbrochen. Nachhaltigkeit gibt es nicht. Es fehlt das solide Fundament.
Thomas Städtler lädt zu einer aufrüttelnden und zugleich befreiend ermutigenden Reise duch den Lehrstoff ein und untersucht eine Frage, die in Studien wie PISA oder TIMSS übergangen wurde: Was beherrsche ich noch an Schulstoff, was habe ich jemals davon wirklich verstanden und was jemals wieder gebraucht?
Für zehn Schulfächer wird das wichtigste Lehrplanwissen zusammengestellt - das was alle vorgeblich wissen sollten, aber eben zum weitaus größten Teil nicht wissen!
Die Ensicht in die wahre Bildungskatastrophe wird bei Städtler zu einem anregenden Wissenstest, bei dem der Leser im Selbstversuch den Druck eines Bildungs- und Wissensideals spüren und abschütteln kann, dem niemand gewachsen ist und mit dem sich Schüler und Lehrer unnötig herumquälen müssen, solange sie an welt- und praxisfremde Lernziele gefesselt werden. Städtler ruft in seinem Buch dazu auf, den Umfang der Lehrpläne um mindestens 90 Prozent zu kürzen, die ohnehin nicht nachhaltig gelernt werden, damit die wichtigen zehn Prozent hängenbleiben können und die Hochstapelei ein Ende nimmt.
Inhaltsverzeichnis:
Der Autor Thomas Städtler ist Psychologe und als Berater auf zahlreichen Gebieten tätig gewesen, auch in der Supervision von Lehrkräften.
An unseren Schulen herrscht Bulimie-Lernen: Lehrstoff wird ungekaut heruntergeschlungen und unverdaut wieder für Prüfungen erbrochen. Nachhaltigkeit gibt es nicht. Es fehlt das solide Fundament.
Thomas Städtler lädt zu einer aufrüttelnden und zugleich befreiend ermutigenden Reise duch den Lehrstoff ein und untersucht eine Frage, die in Studien wie PISA oder TIMSS übergangen wurde: Was beherrsche ich noch an Schulstoff, was habe ich jemals davon wirklich verstanden und was jemals wieder gebraucht?
Für zehn Schulfächer wird das wichtigste Lehrplanwissen zusammengestellt - das was alle vorgeblich wissen sollten, aber eben zum weitaus größten Teil nicht wissen!
Die Ensicht in die wahre Bildungskatastrophe wird bei Städtler zu einem anregenden Wissenstest, bei dem der Leser im Selbstversuch den Druck eines Bildungs- und Wissensideals spüren und abschütteln kann, dem niemand gewachsen ist und mit dem sich Schüler und Lehrer unnötig herumquälen müssen, solange sie an welt- und praxisfremde Lernziele gefesselt werden. Städtler ruft in seinem Buch dazu auf, den Umfang der Lehrpläne um mindestens 90 Prozent zu kürzen, die ohnehin nicht nachhaltig gelernt werden, damit die wichtigen zehn Prozent hängenbleiben können und die Hochstapelei ein Ende nimmt.
Inhaltsverzeichnis:
- Einleitung: Von Pseudokatastrophen und Pseudolösungen
- Die wahre Bildungskatastrophe
- Mathematik: Warum ein Hassfach zu Recht eines ist
- Geschichte: Auf dem Weg zur erinnerungslosen Gesellschaft
- Biologie: Totes Wissen in der Wissenschaft vom Lebendigen
- Sozialkunde: Verdrossen sind die Ahnungslosen
- Wirtschaft: Manipulierbar sind die Ahnungslosen
- Deutsch: Ich bin sprachlos
- Englisch: Mir fehlen die Worte
- Physik: Das Elend eines scheinbaren Spezialfachs
- Musik, Sport und Kunst: Wo bleibt das Können?
- Und wie steht's mit den Schlüsselfertigkeiten?
- Fazit: Die Schule versagt vor ihrer Kernaufgabe, weil sie Unmögliches versucht
- Eine Lösungsperspektive: Das garantierte Bildungsminimum.
Der Autor Thomas Städtler ist Psychologe und als Berater auf zahlreichen Gebieten tätig gewesen, auch in der Supervision von Lehrkräften.
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